Astra Trainer
Spiritualität

Tarotkarten lernen und merken: Was wirklich hilft

Elena Voss
Tarot Reader & Spiritual Practices Teacher
Aktualisiert
12 Min. Lesezeit

Du hast das Begleitheft gelesen. Zweimal, vielleicht sogar öfter. An einem guten Tag bekommst du die Großen Arkana zusammen – oder zumindest die ersten zehn. Dann zieht jemand die Sieben der Münzen, und in deinem Kopf herrscht plötzlich völlige Leere. Du weißt, dass du die Bedeutung dieser Karte mindestens viermal gelesen hast, doch nichts davon ist abrufbar.

Meist lautet die Schlussfolgerung: Du musst mehr lernen oder hast einfach kein gutes Gedächtnis. Beides ist nicht das Problem. Fast alle lernen Tarot auf dieselbe Weise: 78 Karten werden als 78 voneinander unabhängige Fakten präsentiert, jeweils mit einer Liste von Stichwörtern. Diese Methode widerspricht der Funktionsweise unseres Gedächtnisses. Deshalb entsteht dieses typische, frustrierende Gefühl: Du erkennst die Karte, kannst dich aber an keine einzige Bedeutung erinnern.

Mit der richtigen Methode ist das Deck deutlich leichter zu lernen, als es zunächst wirkt. Es besitzt eine numerische, elementare, visuelle und erzählerische Struktur. Und die Gedächtnisforschung zeigt recht klar, wie aus solchen Strukturen abrufbares Wissen entsteht. Die Tarotkurse von Astra Trainer bauen darauf auf: kurze Lektionen und ein Quiz nach jedem Abschnitt. Doch auch für sich genommen sind die zugrunde liegenden Prinzipien wertvoll.

Warum funktioniert Auswendiglernen bei Tarotkarten nicht?

Weil stumpfes Auswendiglernen das Tarotdeck wie eine Ansammlung willkürlicher Informationen behandelt. Unser Gedächtnis kann sich willkürliche Informationen schlecht merken, strukturierte Inhalte dagegen ausgesprochen gut.

Diese Unterscheidung geht auf das 1972 vorgestellte Verarbeitungstiefenmodell von Craik und Lockhart zurück. Ihre seitdem vielfach bestätigte Erkenntnis lautet: Wie tief du einen Lernstoff beim Einprägen verarbeitest, bestimmt, wie gut du ihn später abrufen kannst. Oberflächliche Verarbeitung – etwa eine Stichwortliste zu lesen und nur die Wörter wahrzunehmen – hinterlässt schwache Gedächtnisspuren. Eine tiefere Verarbeitung, bei der du den Stoff mit Bedeutung und vorhandenem Wissen verknüpfst, schafft dauerhafte Erinnerungen.

Eine Stichwortliste gehört zu den oberflächlichsten denkbaren Lernmethoden. „Sieben der Münzen: Geduld, Bilanz, langfristige Perspektive“ – das sind drei abstrakte Begriffe, die an einen Kartennamen gehängt werden. Dein Gedächtnis findet darin keinen Halt und keine Verbindung zu vorhandenem Wissen. Für dein Gehirn gibt es somit kaum einen Grund, die Information zu bewahren.

Das erklärt auch, warum das Scheitern so typisch abläuft. Du erkennst die Karte, denn Wiedererkennen ist einfach und bleibt selbst bei oberflächlicher Verarbeitung erhalten. Die Bedeutung kannst du jedoch nicht selbst hervorholen, weil der dafür nötige Abrufweg nie aufgebaut wurde.

Du bist nicht daran gescheitert, dir die Karten zu merken. Du hast sie nur in einer Form gelernt, die sich mit nichts verknüpfen lässt.

Welche Struktur hat ein Tarotdeck?

Weitaus mehr, als die meisten Anfänger erfahren. Wer diese Struktur nutzt, verwandelt eine Liste mit 78 Einträgen in eine überschaubare Zahl wiederkehrender Muster.

In der Psychologie heißt dieses Prinzip „Chunking“, also das Bündeln von Informationen zu sinnvollen Einheiten. George Miller führte das Konzept 1956 ein; später veranschaulichten Chase und Simon es eindrucksvoll anhand von Schachspielern. Erfahrene Spieler hatten nicht grundsätzlich ein besseres Gedächtnis. Sie erinnerten sich lediglich viel besser als Anfänger an realistische Stellungen. Bei zufällig angeordneten Figuren waren sie dagegen nicht überlegen. Ihr Vorteil bestand darin, bedeutungsvolle Muster statt einzelner Figuren zu erkennen.

Auf das Tarot übertragen sieht das so aus:

EbeneWas sie umfasstWas dadurch vereinfacht wird
Farben und ElementeKelche/Wasser, Stäbe/Feuer, Schwerter/Luft, Münzen/ErdeVier Themen statt 56 unverbundener Karten
Zahlen von eins bis zehnEine Entwicklung vom Anfang bis zum Abschluss, die für alle Farben giltEine Abfolge, viermal angewendet
HofkartenBube, Ritter, Königin und König als Stufen im Umgang mit dem Element ihrer FarbeVier Rollen statt sechzehn Persönlichkeiten
Große ArkanaEine erzählerische Abfolge, die beim Narren beginntEine Geschichte, die sich das Gedächtnis deutlich besser merkt als eine Liste

Sobald du diese Ebenen kennst, kannst du selbst eine Karte teilweise erschließen, die du noch nie gezielt gelernt hast. Die Sieben der Münzen steht für den siebten Schritt – eine Pause und einen Moment der Bestandsaufnahme – in der Farbe des Elements Erde, die materielle und langfristige Themen betrifft. So ergibt sich die Deutung „zurücktreten und langsam wachsende Arbeit beurteilen“, ohne dass du diesen Satz je auswendig gelernt hast. Das ist noch nicht die vollständige Bedeutung, aber ein Gerüst, an dem sich weitere Einzelheiten befestigen lassen.

Am meisten hilft das bei den Kleinen Arkana, an denen viele Anfänger ins Stocken geraten. 56 Karten ergeben eine mühsame Liste. Vier Elemente, kombiniert mit zehn Entwicklungsstufen und vier Hofrollen, ergeben dagegen ein Raster – und Raster lassen sich lernen.

Warum helfen die Bilder mehr als Stichwörter?

Weil die Bilder eines Decks im Stil von Rider–Waite–Smith als Gedächtnisstützen gestaltet wurden. Sie zu nutzen, ist nachweislich wirksamer, als nur Wörter zu lernen.

Allan Paivios Theorie der dualen Kodierung besagt, dass Informationen besser im Gedächtnis bleiben, wenn sie sowohl sprachlich als auch visuell gespeichert werden. Dadurch entstehen zwei Abrufwege zum selben Inhalt statt nur eines. Die Illustrationen von Pamela Colman Smith eignen sich besonders gut dafür: Sie zeigen nicht einfach eine Karte, sondern eine erzählerische Szene, die du wie eine Geschichte lesen kannst.

Die Zehn der Schwerter ist dafür das deutlichste Beispiel. In einer Stichwortliste steht etwa „Untergang, Verrat, schmerzhaftes Ende“. Das Bild zeigt eine bäuchlings liegende Gestalt mit zehn Schwertern im Rücken unter einem schwarzen Himmel – während am Horizont bereits der Morgen anbricht. Jeder Teil der Bedeutung steckt im Bild, sogar die Nuance, die Stichwortlisten oft auslassen: Der Himmel wird heller, das Schlimmste ist bereits geschehen. Lernst du das Bild, erhältst du die Bedeutung samt ihrer Feinheiten. Lernst du nur die Stichwörter, bleiben drei Wörter, die im entscheidenden Moment womöglich nicht abrufbar sind.

So gehst du praktisch vor: Beschreibe jede Karte laut, bevor du ihre Bedeutung liest. Was passiert? Wer ist zu sehen? Wie ist das Wetter? Wohin wird dein Blick gelenkt? Lies anschließend die Bedeutung und achte darauf, wie viel davon du bereits selbst genannt hast.

Diese Reihenfolge ist wichtiger, als sie klingt. Wenn du selbst eine Antwort erzeugst, bevor sie dir präsentiert wird, bleibt sie besser im Gedächtnis. Dieser sogenannte Generierungseffekt wurde 1978 von Slamecka und Graf nachgewiesen und seitdem vielfach bestätigt. Zuerst falsch zu raten, ist keine vergeudete Mühe, sondern ein Teil des Lernprozesses.

Wie lernt man Tarotkarten am schnellsten?

Indem du dich selbst abfragst und die Wiederholungen über längere Zeit verteilst. Dahinter stehen zwei eigenständige Forschungsergebnisse, deren Wirkungen sich gegenseitig verstärken.

Aktives Abrufen. Die 2006 veröffentlichten Arbeiten von Roediger und Karpicke zum testgestützten Lernen gehören zu den meistzitierten Forschungsergebnissen auf diesem Gebiet. Lernende, die einen Stoff zunächst durcharbeiteten und sich anschließend selbst abfragten, erzielten deutlich bessere Ergebnisse als jene, die ihn bei gleicher Gesamtlernzeit nur wiederholt lasen. Je länger die Pause bis zum Abschlusstest war, desto größer wurde der Unterschied. Erneutes Lesen fühlt sich wirksamer an, weil der Stoff vertraut wirkt. Vertrautheit ist jedoch nicht dasselbe wie Abrufbarkeit – und beim Kartenlegen brauchst du genau diese Abrufbarkeit.

Verteiltes Lernen. Mehrere über einen längeren Zeitraum verteilte Lerneinheiten sind wirksamer, als dieselbe Zeit in eine einzige Sitzung zu stecken. Diese Erkenntnis reicht bis zu Ebbinghaus in den 1880er-Jahren zurück und wurde 2006 durch eine große Metaanalyse von Cepeda und Kollegen bestätigt. Täglich fünfzehn Minuten über eine Woche verteilt sind zwei Stunden am Sonntag zuverlässig überlegen. Es lohnt sich daher, deine Lernroutine entsprechend umzustellen.

Robert Björks Konzept der wünschenswerten Erschwernisse erklärt, warum sich beide Methoden schlechter anfühlen, als sie tatsächlich sind. Bedingungen, die das Lernen im Moment schwieriger machen – angestrengtes Erinnern oder die Rückkehr zum Stoff nach einer ausreichend langen Pause, wenn du ihn schon halb vergessen hast –, führen häufig zu besseren langfristigen Ergebnissen als ein reibungsloser Lernprozess. Die Methode, die sich am wirksamsten anfühlt, wirkt deshalb oft am wenigsten.

Deshalb tauchen Lernkarten-Apps so häufig in den Suchergebnissen zum Tarot auf. Wer nach Kartenbedeutungen sucht, landet oft bei allgemeinen Lernprogrammen, weil viele Tarotangebote nur Lesetexte bereitstellen und kaum Möglichkeiten zur Selbstabfrage bieten. Der Grundgedanke ist richtig, auch wenn das jeweilige Werkzeug nicht speziell für Tarot entwickelt wurde.

Unser Nachschlagewerk zu den Bedeutungen der Tarotkarten umfasst alle 78 Karten und enthält zu jeder ein kurzes Quiz. Unter Der Narr siehst du, wie es aufgebaut ist. Lies die Karte, schließe die Seite und beantworte die Frage, bevor du die Lösung überprüfst.

Wie lernt man umgekehrte Tarotkarten?

Nicht als 78 weitere Karten, sondern als Abwandlung einer Bedeutung, die du bereits kennst.

Viele Anfänger verdoppeln ihren Lernaufwand, indem sie die umgekehrte Bedeutung als eigenständigen Inhalt behandeln. So wird aus einem Deck mit 78 Karten eine Liste mit 156 Einträgen. Fast jede umgekehrte Karte lässt sich jedoch als Veränderung der aufrechten Bedeutung entlang einiger weniger Grundmuster verstehen:

  • Blockiert oder verzögert. Die Energie der Karte ist vorhanden, kommt aber nicht voran – der umgekehrte Wagen kann etwa Antrieb ohne Richtung bedeuten.
  • Nach innen gerichtet. Die Bedeutung zeigt sich innerlich statt äußerlich, im Privaten statt offen sichtbar.
  • Übersteigert oder geschwächt. Eine Eigenschaft ist zu stark oder zu schwach ausgeprägt – die umgekehrte Kraft kann beispielsweise Zwang oder Zurückschrecken anzeigen.
  • Im Abklingen. Die Schwierigkeit der Karte löst sich, statt stärker zu werden. Das ist bei den herausfordernden Karten der Großen Arkana häufig der Fall.

Wenn du diese vier Veränderungen kennst, kannst du die meisten umgekehrten Bedeutungen aus der bereits vertrauten aufrechten Bedeutung ableiten. Du musst dir also vier Prinzipien statt achtundsiebzig zusätzlicher Einträge merken. Das entspricht auch eher der Arbeitsweise erfahrener Kartenleger: Sie wenden einige wenige Deutungsmuster an, statt eine zweite auswendig gelernte Liste abzurufen.

Wie lange dauert es, alle 78 Tarotkarten zu lernen?

Mit der richtigen Methode schneller, als übliche Schätzungen vermuten lassen – und mit der falschen womöglich unbegrenzt lange.

Es gibt keine speziell auf Tarot bezogene Forschung. Konkrete Zeitangaben solltest du daher mit Vorsicht betrachten. Die Lernforschung zeigt jedoch, dass sich strukturierter Stoff durch verteilte Abrufübungen schnell festigen lässt. Wenn jemand monatelang lernt, ohne Fortschritte zu machen, liegt das meist eher an der Methode als an der Schwierigkeit.

Ein sinnvoller Lernplan sieht so aus:

  1. 1Beginne mit Farben und Elementen. Vier Themen. Dafür reicht ein Nachmittag.
  2. 2Lerne die Zahlenfolge von eins bis zehn. Eine Entwicklung, angewendet auf vier Farben. Dafür genügen einige Tage mit kurzen Einheiten.
  3. 3Betrachte die Hofkarten als Rollen. So werden aus sechzehn Karten vier Rollen, die sich in vier Elementen zeigen.
  4. 4Lerne die Großen Arkana als Abfolge. Verstehe die zweiundzwanzig Karten als Erzählung statt als zweiundzwanzig einzelne Einträge.
  5. 5Lerne umgekehrte Karten zuletzt und als Abwandlungen, sobald die aufrechten Bedeutungen sicher sitzen.

Die Reihenfolge ist wichtig. Viele Anfänger beginnen mit den Großen Arkana, weil sie besonders faszinierend wirken. Danach treffen sie ohne strukturellen Rahmen auf die Kleinen Arkana und bleiben dort stecken – genau an der Stelle, an der eine klare Struktur am meisten helfen würde.

Ein hilfreicher Test: Kannst du etwas Zutreffendes über eine Karte sagen, die du bewusst nie gelernt hast? Wenn du die strukturellen Ebenen verstanden hast, gelingt dir das. Wenn nicht, arbeitest du noch immer mit einer Liste.

Wann ist Auswendiglernen nicht mehr entscheidend?

Früher, als die meisten erwarten. Und genau dieser Punkt rückt alles bisher Gesagte in ein neues Licht.

Auswendig gelernte Bedeutungen sind noch nicht die eigentliche Fähigkeit. Sie sind der Wortschatz, der diese Fähigkeit erst ermöglicht. Wer alle 78 Stichwortlisten aufsagen kann, aber erstarrt, sobald drei Karten zusammen auftauchen, hat Wörter gelernt, jedoch noch nicht die Sprache. Beim eigentlichen Kartenlegen geht es um Kombinationen, Positionen und Zusammenhänge – und nichts davon ist eine reine Gedächtnisaufgabe.

Das Ziel ist deshalb nicht, Bedeutungen flüssig aufzusagen, sondern sie mühelos zu erkennen. Irgendwann erscheint die Bedeutung einer Karte von selbst, sodass deine Aufmerksamkeit dafür frei wird, was sie im Zusammenspiel mit den beiden benachbarten Karten ausdrückt. Aktives Abrufen bringt dich schneller an diesen Punkt als wiederholtes Lesen, weil es einen automatischen Abrufweg aufbaut statt nur ein Gefühl der Vertrautheit.

Wenn du später für andere Menschen Karten legen möchtest, solltest du früh verstehen, was wirklich zur Tätigkeit professioneller Kartenleger gehört. Dieses Wissen verändert, was du schon heute üben solltest.

Fazit: So merkst du dir Tarotkarten dauerhaft

Wenn 78 Karten unmöglich erscheinen, liegt das fast nie an deiner geistigen Kapazität. Die übliche Methode – Bedeutungen lesen und versuchen, sie irgendwie festzuhalten – gehört bei dieser Art von Lernstoff schlicht zu den unwirksamsten Ansätzen.

Drei Veränderungen bewirken den größten Unterschied. Lerne zuerst die Struktur des Decks, damit jede neue Karte an vorhandenes Wissen anknüpfen kann. Erschließe die Bedeutung über die Bilder, damit für jeden Inhalt zwei Abrufwege entstehen. Und frage dich selbst ab, statt alles erneut zu lesen – verteilt über mehrere Tage statt geballt in einer Sitzung. Akzeptiere dabei, dass sich diese Methode weniger produktiv anfühlt, obwohl sie besser funktioniert.

Diese Prinzipien gelten nicht nur für Tarot. So lernen Menschen jedes strukturierte Symbolsystem – und genau das ist ein Tarotdeck.

Häufig gestellte Fragen
Warum kann ich mir die Bedeutungen der Tarotkarten nicht merken?

Weil ein strukturiertes System wie eine Liste willkürlicher Fakten behandelt wird. Stichwortlisten führen nur zu einer oberflächlichen Verarbeitung und bieten kaum Anknüpfungspunkte. Deshalb erkennen Anfänger die Karten zwar wieder, können ihre Bedeutungen aber nicht abrufen.

Wie kann ich mir Tarotkarten am schnellsten merken?

Durch aktives Abrufen: Frage dich selbst ab, statt die Bedeutungen immer wieder zu lesen, und verteile das Lernen auf mehrere kurze Einheiten. Beide Methoden sind in der Lernforschung gut belegt und verstärken sich gegenseitig.

Muss ich umgekehrte Tarotkarten separat lernen?

Nein. Die meisten umgekehrten Karten verändern die aufrechte Bedeutung nach wenigen Grundmustern: blockiert, nach innen gerichtet, übersteigert oder geschwächt sowie im Abklingen. Diese Muster zu lernen ist wirksamer, als 78 zusätzliche Bedeutungen auswendig zu lernen.

Wie lange brauche ich, um alle 78 Tarotkarten zu lernen?

Dafür gibt es keine verlässliche Zeitangabe. Strukturierte und zeitlich verteilte Übungen führen meist deutlich schneller zum Ziel, als viele erwarten. Wenn über Monate kein Fortschritt entsteht, liegt das häufig eher an der Lernmethode als an der Schwierigkeit.

Sollte ich zuerst die Großen oder die Kleinen Arkana lernen?

Beginne in jedem Fall mit der Struktur. Viele Anfänger starten mit den Großen Arkana und bleiben später bei den Kleinen Arkana stecken, weil ihnen für die 56 Karten ein Gerüst fehlt. Farben, Elemente und Zahlenfolgen machen die Kleinen Arkana deutlich leichter verständlich.

Helfen die Bilder auf Tarotkarten wirklich beim Lernen?

Ja, erheblich. Informationen bleiben besser im Gedächtnis, wenn sie gleichzeitig visuell und sprachlich gespeichert werden. Die Illustrationen zeigen die Bedeutungen als Szenen, statt sie nur zu benennen.

Lerne Tarotkarten so, wie dein Gedächtnis arbeitet
In der spirituellen Welt von Astra Trainer lernst du Tarot in fünfminütigen Lektionen mit einem Quiz zu jeder Karte – aktives Abrufen ist direkt eingebaut, statt dir nur weitere Bedeutungen zum Lesen zu geben.